ITBS: Symptome, Ursachen und Behandlung (Läuferknie)

Sie sind Läufer und die Außenseite Ihres Knies schmerzt nach ein paar Kilometern?

Es könnte ITBS sein.

Ilio-tibiales Bandsyndrom (ITBS, bzw. „Läuferknie“) ist die zweithäufigste Läuferverletzung1, aber auch Athleten in anderen Sportarten in denen das Knie wiederholt gebeugt wird können betroffen sein2.

In diesem Artikel erfahren Sie was in der Forschung bisher über ITBS bekannt ist und ich zeige Ihnen außerdem Dehnungen und Kräftigungsübungen für die Verletzung.

Symptome and Diagnose

Ihr Arzt wird die Verletzung auf Grundlage Ihrer Symptome und einer manuellen Untersuchung diagnostizieren.

Die Symptome von ITBS sind brennende oder stechende Schmerzen auf der Außenseite des Knies3, wobei die Schmerzen auch erst nach einer bestimmten Laufentfernung oder Trainingsdauer einsetzen können4.

Rechtlicher Hinweis: Die Informationen auf dieser Website dienen nur der allgemeinen Weiterbildung. Sie stellen keine Empfehlung oder Bewerbung der beschriebenen oder erwähnten diagnostischen Methoden, Behandlungen oder Arzneimittel dar. Die Informationen auf dieser Webseite ersetzen keine fachliche Beratung durch einen Arzt oder Apotheker und dürfen nicht als Grundlage zur eigenständigen Diagnose und Beginn, Änderung oder Beendigung einer Behandlung von Krankheiten verwendet werden. Konsultieren Sie bei gesundheitlichen Fragen oder Beschwerden immer den Arzt Ihres Vertrauens! Martin Koban und die Autoren auf MartinKoban.com übernehmen keine Haftung für Schäden, die sich aus der Anwendung der hier dargestellten Information ergeben.

Weiterhin kann die Außenseite des Knies bei Berührung schmerzhaft sein5, insbesondere wenn das Knie gebeugt ist6. Bei Beugung und Streckung des Knies können Geräusche im Knie auftreten7.

ITBS Symtpome: Schmerzen an der Außenseite des Knies
ITBS Symtpome: Schmerzen an der Außenseite des Knies

Zwei häufig für Diagnose verwendete Untersuchungen sind „Ober’s Test“ 8 und „Noble’s Test“ 9. Mittels Ober’s Test kann der Arzt den TFL Muskel, welcher in das IT Band mündet, auf übermäßige Spannung prüfen10. Bei Noble’s Test wird die Verletzungsstelle in einem Kniewinkel palpiert, der für Leute mit ITBS besonders problematisch ist.

Sofern notwendig kann ein MRT verwendet werden um Verletzungen innerhalb des Knies, wie zum Beispiel einen Meniskusriss, auszuschließen11. Andere Verletzungen mit ähnlichen Symptomen wie Läuferknie sind Tendinose des Musculus Biceps Femoris oder Popliteus, degenerative Gelenkserkrankung und Überdehnung des Außenbandes12. Ihr Arzt kann diese Erkrankungen mittels Differentialdiagnose ausschließen.

Zusammenfassung der Läuferkniesymptome:

  • Schmerzen auf der Außenseite des Knies
  • Scharfe oder brennende Schmerzen
  • Verschlimmerung beim bergabgehen oder beim Treppenabstieg
  • Schmerzen erst nach einer bestimmten Trainingsdauer oder Laufentfernung

Ursachen

Leider lässt die Qualität der Forschung im Bereich des Ilio-Tibial Band Syndroms noch immer viel Fragen offen und Ergebnisse unterschiedlicher Studien widersprechen sich mitunter13. So besteht bis heute noch keine Einigung über die exakte Schmerzursache14.

Laut einer Theorie entsteht der Schmerz beim Läuferknie dadurch, dass ein Teil des IT Bandes am lateralen Gelenkknorren des Oberschenkelknochens reibt15, was anschließend zu einer Entzündung des Bandes an dieser Stelle führt16.

Einer neueren Theorie zufolge entsteht der Schmerz durch Kompression des IT Bandes gegen eben jenen Gelenkknorren17, was anschließend ein bisher noch unbekanntes Gewebe unterhalb des IT Bandes irritiert18. Nach dieser Hypothese ist nicht das IT Band selbst schmerzhaft, sondern eine „faserige Anheftung am Oberschenkel und das darum befindliche Fett.“ 19 [Aus dem Englischen übersetzt]

Diese neuere Theorie wird unterstützt durch MRT Befunde, die Signalveränderungen unterhalb des IT Bandes aufweisen20, durch Kadaverstudien21 und durch den Fakt dass arthroskopische Entfernung dieses unbekannten Gewebes eine deutliche Symptombesserung erzielt („resection of lateral synovial recess“)22.

Risikofaktoren

Langstreckenläufer haben ein besonders hohes ITBS Risiko23. Andere Risikofaktoren sind Laufen auf einer Tartanbahn, insbesondere wenn man immer in dieselbe Richtung läuft, und ein höheres wöchentliches Trainingsvolumen24. Außerdem scheinen Frauen häufiger am Läuferknie zu erkranken als Männer25.

Ein Risikofaktor für Läuferknie ist Laufen auf einer Kunstbahn, insbesondere wenn man immer in diesselbe Richtung läuft.
Ein Risikofaktor für Läuferknie ist Laufen auf einer Kunstbahn, insbesondere wenn man immer in diesselbe Richtung läuft.

Im Vergleich zu einer nicht verletzten Kontrollgruppe trainierten Läufer mit ITBS mehr, waren aber interessanterweise die unerfahreneren Läufer26.

In anderen Studien wurden Kraft- und Bewegungsunterschiede zwischen Läufern mit ITBS und gesunden Vergleichsgruppen untersucht. Die verletzten Läufer hatten reduzierte Kraft der Hüftabduktoren27, mehr Hüftadduktion und Innenrotation28, sowie mehr Beugung des Oberkörpers auf der betroffenen Seite29.

Dabei bleibt allerdings anzumerken, dass es sich hier um retrospektive Studien handelt. Daher: es wurden Sportler untersucht die bereits verletzt waren. Diese Art Studie lässt leider nur begrenzt Rückschlüsse auf einen kausalen Zusammenhang zwischen den Risikofaktoren und der Erkrankung zu.

Anders ausgedrückt ist es durchaus möglich, dass die festgestellten Faktoren nicht Ursache, sondern Folge der ITBS Erkrankung sind.

Andere Studien fanden heraus dass ein positiver Ober’s Test keine Voraussage darüber zulässt, ob jemand an ITBS erkranken wird30. Der Ober’s Test wird von Ärzten zur Beurteilung von übermäßiger Spannung des IT Bandes (bzw. TFL Muskels) verwendet. Außerdem scheinen schwache Hüftabduktoren ebenfalls eine kleinere Rolle zu spielen, als bisher angenommen31.

Behandlung

Leider wurde bisher noch keine am besten geeignete Behandlung für ITBS gefunden32. Einigkeit besteht bei Forschern nur darüber, dass während der Reha unbedingt die Aktivitäten und Bewegungen vermieden werden sollten, die zu einer erneuten Irritation führen33.

Folgendes ist aktuell bekannt.

Ausruhen des Knies ist der wichtigste Schritt da fortlaufende Irritation des bereits gereizten Gewebes die Heilung verlangsamt oder komplett verhindert. In leichten Fällen kann es ausreichen, die Trainingszeit und Laufentfernung zu verringern, um unter dem Schwellwert zu bleiben, bei dem Schmerzen einsetzen. Auch komplette Ruhe kann allerdings notwendig sein34.

Leider neigen enthusiastische Sportler oft dazu, sich entweder nicht intensiv genug oder nicht lang genug auszuruhen. Ausruhen, also gänzliches oder teilweises Pausieren des Sports, führt nicht zu einer Besserung wenn man noch zu stark weiter trainiert und das Knie weiter gereizt wird oder wenn man in der Gesamtheit nur zu kurz ausruht.

Die Schonung des Knies am Anfang der Behandlung ist der allerwichtigste Schritt des gesamten Prozesses. Bitte nehmen Sie sie ernst.

Die notwendige Ruhephase dauert mindestens 2 bis 6 Wochen35.

Kühlung mit Eis ist eine weitere Behandlungsoption um mit geringem Risiko eine Schmerzlinderung zu erzielen. Forscher geben an, dass Eis bei ITBS sogar alle 10 Minuten verwendet werden kann36.

In meinem Video über die Behandlung mit Eis (Englisch) habe ich verschiedene Herangehensweisen demonstriert. Achten Sie nur darauf die schmerzhafte Stelle zu kühlen und nicht wie im Video gezeigt die Patellarsehne.

Massage des IT Bandes

Die Massage des IT Bandes wurde in den letzten Jahren häufiger als Zeitverschwendung kritisiert.
Die Massage des IT Bandes wurde in den letzten Jahren häufiger als Zeitverschwendung kritisiert.

Die Massage des IT Bandes ist eine weitere häufig verwendete und inzwischen auch kontroverse Behandlung für Läuferknie. Ziel der Massage ist das Lösen von Trigger-Punkten, die Entfernung von Gewebeadhäsionen, und die Verlängerung des IT Bandes.

Kontrovers ist diese Massage deswegen, weil das IT Band keine Trigger-Punkte haben kann, da es kein Muskel ist37. Ebenso können schwerlich Adhäsionen vorhanden sein, da im IT Band nicht mehrere Gewebeschichten übereinander gleiten.

Auch gedehnt werden kann das Band nur um einen kaum messbaren Betrag, wahrscheinlich weil das Band fest mit dem Oberschenkelknochen verbunden ist und zwar über dessen gesamte Länge38.

Als Analogie:

Stellen Sie sich vor Sie zerschneiden einen Autoreifen und nageln diesen fast über die gesamte Länge mit hunderten Nägeln an einem Baumstamm fest. Oben und unten lassen sie nur etwa 5 bis 10 cm frei. Kann man diesen Reifen nun dehnen, indem man an einem Ende zieht?

Diese Fakten machen verständlich, warum IT Band Massage über die letzten Jahre immer häufiger als Zeitverschwendung kritisiert wurde. Nichtsdestotrotz finden sich immer noch Sportler die 100% davon überzeugt sind dass es hilft. Daher würde ich trotz der Kontroverse dazu raten, es wenigstens auszuprobieren, da auch hier nahezu kein Risiko besteht.

Eine plausiblere Methode um die im Band vorhandene Spannung zu reduzieren ist die Massage und Dehnung der Muskeln, die in das Band münden: Gluteus Maximus39, Tensor Fascia Latae40, und Peroneus Longus41.

Und wenn man schon mal dabei ist empfehle ich zusätzlich die Massage des Quadrizeps, der Waden, und der äußeren Hüftmuskulatur, da Probleme in diesen Bereichen ebenfalls zu Knieschmerzen führen können.

Mit den folgenden zwei Mobility-Übungen können Sie bei den mit dem IT Band verbundenen Hüftmuskeln wieder normale Beweglichkeit herstellen.

Seated 90/90 Mobilization

Achten Sie hier vor allem darauf, die Wirbelsäule im unteren Rücken in neutraler Stellung zu halten. Es sollte dort weder ein Hohlkreuz, noch eine Rundung vorhanden sein. Atmen Sie entspannt und führen Sie die Übung nur in dem Bewegungsbereich aus, der für Sie schmerzfrei ist.

Lying Knee Pull-In

Kräftigungsübungen

Kräftigungsübungen für Ilio-Tibial Bandsyndrom haben in Studien ebenfalls gute Ergebnisse erzielt42. Diese Übungen umfassen z.B. Stärkung des Gluteus Medius durch Abspreizen der Hüfte sowie Herabsteigen von einer Treppenstufe mit gestrecktem Standbein (Bewegung ausschließlich aus der Hüfte).

Das folgende Video bietet auch noch mal eine gute Erklärung dafür, warum diese oft wenig beachteten Hüftmuskeln so wichtig sind.

Der Wermutstropfen bezüglich Massage, Dehnung und den Kräftigungsübungen ist, dass noch keine Einigkeit darüber besteht, welche Rolle Muskelschwäche und Muskelungleichgewichte bei ITBS spielen43 und dass eine geringe Zahl an Leidenden auch trotz religiöser Ausführung der Übungen nicht genesen wird44. Aber selbst in diesen Fällen ist nicht alle Hoffnung verloren.

Entzündungshemmer

Nichtsteroidale Antirheumatika (NSAR) werden ebenfalls zur Behandlung von ITBS verwendet. Sie zeigten allerdings nur einen minimalen Vorteil gegenüber Placebo45. Außerdem haben orale NSAR Nebenwirkungen wie zum Beispiel Kopfschmerzen, Halsschmerzen oder Übelkeit46. Sollten Sie dennoch NSAR nutzen wollen sind lokal verwendete Mittel wie Voltaren Creme sicherere Alternativen47.

Operationen für ITBS

In sehr hartnäckigen Fällen von ITBS kann eine Operation notwendig sein48, wobei hier kein Grund zur Sorge besteht da die Ergebnisse moderner OPs sehr gut sind.

Zum Beispiel hatten in einer Studie in welcher mittels Arthroskopie gereiztes Gewebe unterhalb des IT Bandes entfernt wurde 32 von 33 Patienten gute oder sehr gute Ergebnisse (97%)49. Das Studienergebnis wurde in einem Folgeversuch bestätigt. Hier erzielten die Chirurgen in 38 von 42 Knien gute bis sehr gute Ergebnisse (90%)50.

ITBS Operation
Sofern Sie mehr über die Details dieser Operation kennenlernen wollen empfehle ich den vollen Text der Studie zu lesen. Sie finden den Text in dieser PDF auf Seite 179.

Bei dieser OP konnten alle Patienten innerhalb von 3 Monaten zum Sport zurückkehren51.

Eine andere Operation für ITBS ist die offene Bursektomie des IT Bandes. Zwei Nachteile dieser Herangehensweise sind allerdings dass die Ergebnisse nicht ganz so gut waren52 und dass bei der offenen Bursektomie im Gegensatz zur Arthroskopie keine Behandlung intraartikulärer Verletzungen währen derselben OP möglich ist53.

Die große Gemeinsamkeit beider Verfahren ist, dass nicht das IT Band selbst, sondern ein darunter liegendes Gewebe behandelt wird. Aufgrund der guten Ergebnisse dieser Versuche würde ich selbst eher eine dieser modernen OP-Varianten wählen, als die ältere Methode, in welcher das IT Band selbst aufgeschnitten und verlängert wird.

Langzeit Vorbeugung

Vorbeugen ist besser als nach hinten umzufallen und auf Grundlage der Beweislage würde ich für ilio-tibial Bandsyndrome folgende Schutzmaßnahmen empfehlen.

1) Langsames Erhöhen der Laufentfernung

Die Forschungsergebnisse zeigten, dass Sportler mit ITBS mehr trainiert haben, obwohl sie die unerfahreneren Läufer waren54. Eine mögliche Erklärung dafür wäre, dass erfahrene Läufer bereits wissen, wie viel ihr Körper aushält.

Läuferknie wird durch Überbelastung verursacht. Demnach ist der einfachste Schritt zum Langzeitschutz eine langsame Erhöhung der wöchentlichen Laufentfernung, insbesondere für unerfahrene Läufer.

2) (Wo) Anders laufen

Ihr Risiko einer Wiedererkrankung können Sie wahrscheinlich außerdem dadurch verringern, dass Sie auf weicherem Untergrund und mit weniger Kniebeugung laufen. Eine höhere Laufgeschwindigkeit mit größerer Schrittweite kann ebenfalls helfen. Interessanterweise widerspricht das der häufig gegebenen Empfehlung mit kurzer Schrittweite und hoher Kadenz zu laufen.

Läuferknie Vorbeugung
Ein schnelleres Lauftempo schützt wahrscheinlich vor Läuferknie.

Vermeiden Sie langsames Laufen, Laufen auf harten oder geneigten Oberflächen und wiederholtes Laufen in dieselbe Richtung, wenn Sie auf einer kurzen Runden Strecke, wie z.B. auf einem Sportplatz, laufen.

Sie können außerdem damit experimentieren nicht mit der Ferse, sondern eher mit dem Mittelfuß oder den Zehenballen aufzukommen, da so Last vom Knie auf die Wadenmuskulatur umgelagert wird.

3) Nordic Walking statt Wandern

Nordic Walking wurde über die letzten 10 Jahre immer beliebter und sofern Sie gerne in bergigen Regionen wandern gehen, können die Stöcke beim Absteigen ihre Knie und Knöchel entlasten55. Einfach mal ausprobieren.

4) Dranbleiben

Um auf Dauer gesund und fit zu bleiben sollte man immer ein bisschen Zeit in Wartungsarbeiten für den eigenen Körper investieren, egal welcher Sportart man nachgeht. Hier reicht es schon aus, pro Tag nur eine paar Übungen zu machen um Ungleichgewichte auszugleichen und unterstützende Muskulatur zu stärken.

Zum Beispiel brauchen Gewichtheber und Sportler in Überkopfsportarten starke und gesunde Schultermuskulatur. Spiegelbildlich dazu im Unterkörper brauchen Läufer normale Funktion in der Hüftmuskulatur56.

Die Beweglichkeits- und Kräftigungsübungen weiter oben können Ihnen dabei helfen, die entsprechenden Muskel fit und gesund zu halten.

5) Abwechslung statt Monotonie

In einer Studie über ITBS waren Sportler die ausschließlich Ausdauerlauf ausübten bis zu 30-mal häufiger vertreten als jene, die neben dem Laufen noch anderen Sportarten nachgingen57:

ITBS Fälle je Sportart
Hier ist eine Liste von Sportarten die Teilnehmer einer ITBS Studie neben dem Laufen noch durchführten.

Cross-Training mit anderen Sportarten scheint mir daher eine weitere ausgezeichnete Maßnahme zur Langzeit Vorbeugung zu sein. Als eingefleischter Läufer muss man an dieser Stelle natürlich etwas wagen, aber bei der heute riesengroßen Auswahl ist sicher für jeden Geschmack etwas dabei.

Yoga Bouldern Gewichte heben
Cross-training mit anderen Sportarten scheint das ITBS Risiko dramatisch zu senken.

Wie wäre es zum Beispiel mit Yoga, Badminton, Ringen, Schwimmen, Bouldern, oder Krafttraining? Die einzige Voraussetzung ist, dass es Ihnen Spaß macht.

Eine zweite Sportart liefert nicht nur ein weiteres Ventil zum Stress ablassen, sondern bringt auch neue Freundschaften und nicht zuletzt auch einen ausgewogeneren und ästhetischeren Körperbau.

Von all diesen Maßnahmen abgesehen ist das Allerwichtigste zur Vorbeugung aber, dass Sie Alles vermeiden, was wieder zu einem Aufflammen des Schmerzes führt.

Nachweise
[1] J. E. Taunton, “A retrospective case-control analysis of 2002 running injuries,” British Journal of Sports Medicine 36, no. 2 (2002): 96.

[2] C. A. Lucas, “Iliotibial band friction syndrome as exhibited in athletes,” Journal of athletic training 27, no. 3 (1992): 250.

[3] S. Grau et al., “Kinematic classification of iliotibial band syndrome in runners,” Scandinavian Journal of Medicine & Science in Sports 21, no. 2 (2011): 185.

[4] Ibid., p. 185.

[5] STEPHEN P. MESSIER et al., “Etiology of iliotibial band friction syndrome in distance runners,” Medicine & Science in Sports & Exercise 27, no. 7 (1995): 951.

[6] STEPHEN P. MESSIER et al., “Etiology of iliotibial band friction syndrome in distance runners,” Medicine & Science in Sports & Exercise 27, no. 7 (1995): 952; S. Grau et al., “Kinematic classification of iliotibial band syndrome in runners,” Scandinavian Journal of Medicine & Science in Sports 21, no. 2 (2011): 185.

[7] Corey Beals and David Flanigan, “A Review of Treatments for Iliotibial Band Syndrome in the Athletic Population,” Journal of Sports Medicine 2013, no. 3 (2013): 2.

[8] Michael Fredericson and Adam Weir, “Practical Management of Iliotibial Band Friction Syndrome in Runners,” Clinical Journal of Sport Medicine 16, no. 3 (2006): 263; Corey Beals and David Flanigan, “A Review of Treatments for Iliotibial Band Syndrome in the Athletic Population,” Journal of Sports Medicine 2013, no. 3 (2013): 2.

[9] Michael Fredericson and Adam Weir, “Practical Management of Iliotibial Band Friction Syndrome in Runners,” Clinical Journal of Sport Medicine 16, no. 3 (2006): 263; S. Grau et al., “Kinematic classification of iliotibial band syndrome in runners,” Scandinavian Journal of Medicine & Science in Sports 21, no. 2 (2011): 185.

[10] Gilbert M. Willett et al., “An Anatomic Investigation of the Ober Test,” The American Journal of Sports Medicine 44, no. 3 (2016).

[11] Corey Beals and David Flanigan, “A Review of Treatments for Iliotibial Band Syndrome in the Athletic Population,” Journal of Sports Medicine 2013, no. 3 (2013): 2.

[12] Razib Khaund and Sharon Flynn, “Iliotibial Band Syndrome: A Common Source of Knee Pain,” American Academy of Family Physicians 71, no. 8 (2005): 1547, https://www.aafp.org/afp/2005/0415/p1545.html, accessed December 2019.

[13] van der Worp, Maarten P. et al., “Iliotibial Band Syndrome in Runners,” Sports Medicine 42, no. 11 (2012).

[14] Corey Beals and David Flanigan, “A Review of Treatments for Iliotibial Band Syndrome in the Athletic Population,” Journal of Sports Medicine 2013, no. 3 (2013): 4.

[15] Razib Khaund and Sharon Flynn, “Iliotibial Band Syndrome: A Common Source of Knee Pain,” American Academy of Family Physicians 71, no. 8 (2005): 1545, https://www.aafp.org/afp/2005/0415/p1545.html, accessed December 2019; Michael Fredericson and Adam Weir, “Practical Management of Iliotibial Band Friction Syndrome in Runners,” Clinical Journal of Sport Medicine 16, no. 3 (2006): 261.

[16] Corey Beals and David Flanigan, “A Review of Treatments for Iliotibial Band Syndrome in the Athletic Population,” Journal of Sports Medicine 2013, no. 3 (2013): 1.

[17] Jodi Aderem and Quinette A. Louw, “Biomechanical risk factors associated with iliotibial band syndrome in runners: a systematic review,” BMC Musculoskeletal Disorders 16, no. 1 (2015): 95, accessed December 2019.

[18] S. Grau et al., “Kinematic classification of iliotibial band syndrome in runners,” Scandinavian Journal of Medicine & Science in Sports 21, no. 2 (2011): 184.

[19] F. Michels et al., “An arthroscopic technique to treat the iliotibial band syndrome,” Knee Surgery, Sports Traumatology, Arthroscopy 17, no. 3 (2009).

[20] Michael Fredericson and Adam Weir, “Practical Management of Iliotibial Band Friction Syndrome in Runners,” Clinical Journal of Sport Medicine 16, no. 3 (2006): 265; STEPHEN P. MESSIER et al., “Etiology of iliotibial band friction syndrome in distance runners,” Medicine & Science in Sports & Exercise 27, no. 7 (1995): 952; G. Nishimura et al., “MR findings in iliotibial band syndrome,” Skeletal Radiology 26, no. 9 (1997); Claus Muhle et al., “Iliotibial Band Friction Syndrome: MR Imaging Findings in 16 Patients and MR Arthrographic Study of Six Cadaveric Knees,” Radiology 212, no. 1 (1999).

[21] Michael Fredericson and Adam Weir, “Practical Management of Iliotibial Band Friction Syndrome in Runners,” Clinical Journal of Sport Medicine 16, no. 3 (2006): 261.

[22] F. Michels et al., “An arthroscopic technique to treat the iliotibial band syndrome,” Knee Surgery, Sports Traumatology, Arthroscopy 17, no. 3 (2009); Sanaz Hariri et al., “Treatment of Recalcitrant Iliotibial Band Friction Syndrome with Open Iliotibial Band Bursectomy,” The American Journal of Sports Medicine 37, no. 7 (2009); Frederick Michels and Stephane Jambou, “The iliotibial band syndrome treated with an arthroscopic technique in 40 patients,” ScienceMED 2, no. 2 (2011): 179, http://www.edlearning.it/ScienceMED/v2_2_2011.pdf, accessed December 2019.

[23] Frederick Michels and Stephane Jambou, “The iliotibial band syndrome treated with an arthroscopic technique in 40 patients,” ScienceMED 2, no. 2 (2011): 180, http://www.edlearning.it/ScienceMED/v2_2_2011.pdf, accessed December 2019.

[24] STEPHEN P. MESSIER et al., “Etiology of iliotibial band friction syndrome in distance runners,” Medicine & Science in Sports & Exercise 27, no. 7 (1995): 955.

[25] S. Grau et al., “Kinematic classification of iliotibial band syndrome in runners,” Scandinavian Journal of Medicine & Science in Sports 21, no. 2 (2011): 187.

[26] STEPHEN P. MESSIER et al., “Etiology of iliotibial band friction syndrome in distance runners,” Medicine & Science in Sports & Exercise 27, no. 7 (1995): 957.

[27] Jodi Aderem and Quinette A. Louw, “Biomechanical risk factors associated with iliotibial band syndrome in runners: a systematic review,” BMC Musculoskeletal Disorders 16, no. 1 (2015): 96, accessed December 2019; S. Grau et al., “Kinematic classification of iliotibial band syndrome in runners,” Scandinavian Journal of Medicine & Science in Sports 21, no. 2 (2011): 187.

[28] Brian Noehren, Irene Davis, and Joseph Hamill, “ASB Clinical Biomechanics Award Winner 2006,” Clinical Biomechanics 22, no. 9 (2007); Reed Ferber et al., “Competitive Female Runners With a History of Iliotibial Band Syndrome Demonstrate Atypical Hip and Knee Kinematics,” Journal of Orthopaedic & Sports Physical Therapy 40, no. 2 (2010).

[29] Eric Foch et al., “Associations between iliotibial band injury status and running biomechanics in women,” Gait & Posture 41, no. 2 (2015).

[30] Michelle R. Devan et al., “A Prospective Study of Overuse Knee Injuries Among Female Athletes With Muscle Imbalances and Structural Abnormalities,” Journal of athletic training 39, no. 3 (2004): 267.

[31] S. Grau et al., “Hip Abductor Weakness is not the Cause for Iliotibial Band Syndrome,” International Journal of Sports Medicine 29, no. 7 (2008).

[32] Corey Beals and David Flanigan, “A Review of Treatments for Iliotibial Band Syndrome in the Athletic Population,” Journal of Sports Medicine 2013, no. 3 (2013): 2.

[33] Michael Fredericson et al., “Hip Abductor Weakness in Distance Runners with Iliotibial Band Syndrome,” Clinical Journal of Sport Medicine 10, no. 3 (2000): 172.

[34] Michael Fredericson and Adam Weir, “Practical Management of Iliotibial Band Friction Syndrome in Runners,” Clinical Journal of Sport Medicine 16, no. 3 (2006): 265.

[35] Corey Beals and David Flanigan, “A Review of Treatments for Iliotibial Band Syndrome in the Athletic Population,” Journal of Sports Medicine 2013, no. 3 (2013): 4.

[36] Michael Fredericson and Adam Weir, “Practical Management of Iliotibial Band Friction Syndrome in Runners,” Clinical Journal of Sport Medicine 16, no. 3 (2006): 265.

[37] Ibid., p. 261.

[38] E. C. Falvey et al., “Iliotibial band syndrome: an examination of the evidence behind a number of treatment options,” Scandinavian Journal of Medicine & Science in Sports 20, no. 4 (2010).

[39] Michael Fredericson and Adam Weir, “Practical Management of Iliotibial Band Friction Syndrome in Runners,” Clinical Journal of Sport Medicine 16, no. 3 (2006): 261.

[40] STEPHEN P. MESSIER et al., “Etiology of iliotibial band friction syndrome in distance runners,” Medicine & Science in Sports & Exercise 27, no. 7 (1995): 951.

[41] Jan Wilke et al., “Anatomical study of the morphological continuity between iliotibial tract and the fibularis longus fascia,” Surgical and Radiologic Anatomy 38, no. 3 (2016).

[42] Michael Fredericson et al., “Hip Abductor Weakness in Distance Runners with Iliotibial Band Syndrome,” Clinical Journal of Sport Medicine 10, no. 3 (2000): 173.

[43] Maryke Louw and Clare Deary, “The biomechanical variables involved in the aetiology of iliotibial band syndrome in distance runners – A systematic review of the literature,” Physical Therapy in Sport 15, no. 1 (2014); S. Grau et al., “Hip Abductor Weakness is not the Cause for Iliotibial Band Syndrome,” International Journal of Sports Medicine 29, no. 7 (2008).

[44] R. Pinshaw, V. Atlas, and T. D. Noakes, “The nature and response to therapy of 196 consecutive injuries seen at a runners’ clinic,” South African medical journal = Suid-Afrikaanse tydskrif vir geneeskunde 65, no. 8 (1984).

[45] M. P. Schwellnus et al., “Anti-inflammatory and combined anti-inflammatory/analgesic medication in the early management of iliotibial band friction syndrome. A clinical trial,” South African medical journal = Suid-Afrikaanse tydskrif vir geneeskunde 79, no. 10 (1991): 604.

[46] Ibid., p. 605.

[47] Patricia McGettigan, David Henry, and Fiona M. Turnbull, “Use of Non-Steroidal Anti-Inflammatory Drugs That Elevate Cardiovascular Risk: An Examination of Sales and Essential Medicines Lists in Low-, Middle-, and High-Income Countries,” PLoS Medicine 10, no. 2 (2013).

[48] C. A. Lucas, “Iliotibial band friction syndrome as exhibited in athletes,” Journal of athletic training 27, no. 3 (1992): 252.

[49] F. Michels et al., “An arthroscopic technique to treat the iliotibial band syndrome,” Knee Surgery, Sports Traumatology, Arthroscopy 17, no. 3 (2009).

[50] Frederick Michels and Stephane Jambou, “The iliotibial band syndrome treated with an arthroscopic technique in 40 patients,” ScienceMED 2, no. 2 (2011): 179, http://www.edlearning.it/ScienceMED/v2_2_2011.pdf, accessed December 2019.

[51] Ibid., p. 181.

[52] Sanaz Hariri et al., “Treatment of Recalcitrant Iliotibial Band Friction Syndrome with Open Iliotibial Band Bursectomy,” The American Journal of Sports Medicine 37, no. 7 (2009).

[53] F. Michels et al., “An arthroscopic technique to treat the iliotibial band syndrome,” Knee Surgery, Sports Traumatology, Arthroscopy 17, no. 3 (2009).

[54] STEPHEN P. MESSIER et al., “Etiology of iliotibial band friction syndrome in distance runners,” Medicine & Science in Sports & Exercise 27, no. 7 (1995): 957.

[55] MICHAEL BOHNE and JULIANNE ABENDROTH-SMITH, “Effects of Hiking Downhill Using Trekking Poles while Carrying External Loads,” Medicine & Science in Sports & Exercise 39, no. 1 (2007).

[56] Roger A. Mann, Gary T. Moran, and Sandra E. Dougherty, “Comparative electromyography of the lower extremity in jogging, running, and sprinting,” The American Journal of Sports Medicine 14, no. 6 (2016).

[57] Frederick Michels and Stephane Jambou, “The iliotibial band syndrome treated with an arthroscopic technique in 40 patients,” ScienceMED 2, no. 2 (2011): 180, http://www.edlearning.it/ScienceMED/v2_2_2011.pdf, accessed December 2019.

Martin Koban

Über Martin Koban

Mein Name ist Martin Koban und ich helfe Leute mit Knieschmerzen dabei wieder ein normales Leben zu führen. Ich arbeite mit Profisportlern, Freizeitathleten und normalen Leuten aus der ganzen Welt.

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